BAFEP

Bildungsanstalt für Elementarpädagogik

Dauer: 5 Jahre

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KOLLEG

für Elementarpädagogik

6 Semester, berufsbegleitend

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LEHRGANG

für Inklusive Elementarpädagogik

5 Semester, berufsbegleitend

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Pädagogische Aufgabe des Praxiskindergartens

Der Kindergarten hat die Aufgabe, durch professionelle, auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Kinder abgestimmte Bildungs- und Erziehungsarbeit  die Entwicklungsmöglichkeiten jedes einzelnen Kindes zu unterstützen und zu fördern.
Die Berücksichtigung der didaktischen Prinzipien und die Anwendung aktueller Formen der Entwicklungsdokumentation  garantieren die Wertschätzung und Förderung der individuellen Bildungs- und Lernprozesse der Kinder.

Eine zweite, wichtige Aufgabe des Praxiskindergartens ist es, angehende PädagogInnen während ihrer Ausbildungszeit bestmöglich zu unterstützen und zu begleiten. Die SchülerInnen und StudentInnen  praktizieren in den einzelnen Gruppen des Kindergartens  und stehen den Kindern somit als weitere Ansprechpersonen und  SpielpartnerInnen zur Verfügung. Sie bereichern den Kindergartenalltag, bringen neue Ideen und Impulse ein und unterstützen Kinder darin, ihren eigenen Bedürfnissen und Interessen zu folgen.

Es ist uns wichtig, eine vertrauensvolle und wertschätzende Beziehung zu den Kindern aufzubauen  und ihre individuellen Bedürfnisse und Interessen  zu beachten. Wir begleiten und fördern die Lernprozesse der Kinder durch vielfältige Impulse in einer interessant gestalteten Umgebung und durch ausgewählte Bildungsangebote.
Dadurch können wir dem Bild des Kindes – das Kind als kompetentes Individuum, das als Ko- Konstrukteur seiner Entwicklung handelt – gerecht werden und die Grundlage für einen problemlosen und nahtlosen Übergang in die Schule schaffen.

 

Der Kindergartenbeginn

Der Start in den neuen Lebensabschnitt - die Eingewöhnung in den Kindergarten - bringt für das Kind oft große Herausforderungen mit sich.
Das Kind braucht Zeit, um sich an die neue Umgebung, neue Bezugspersonen und  Kinder wie an eine veränderte Tagesstruktur zu gewöhnen.

Deshalb wird die Eingewöhnungszeit im Kindergarten an die individuellen  Bedürfnisse der Kinder und Eltern angepasst. Es ist wichtig, dass sich die Eltern für die Eingewöhnungsphase in den Kindergarten Zeit nehmen und ihr Kind in der ersten Zeit im Kindergarten begleiten. Durch behutsame Kontaktaufnahme versuchen die Pädagoginnen das Vertrauen der Kinder zu gewinnen.
Erst wenn sich das Kind in der neuen Umgebung sicher und geborgen fühlt, kann die Aufenthaltsdauer des Kindes im Kindergarten ohne die vertraute Bezugsperson ausgedehnt werden.

In dieser sensiblen Phase der Eingewöhnung im Kindergarten wird auch der Grundstock für eine konstruktive Zusammenarbeit  mit den Eltern gelegt. Es ist uns wichtig, Vertrauen aufzubauen und im gemeinsamen Austausch  mit den Eltern einen sanften Übergang für das Kind zu gestalten.