BAFEP

Bildungsanstalt für Elementarpädagogik

Dauer: 5 Jahre

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KOLLEG

für Elementarpädagogik

6 Semester, berufsbegleitend

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LEHRGANG

für Inklusive Elementarpädagogik

5 Semester, berufsbegleitend

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Theaterprojekt

GEM[EINSAM...]

Innerhalb einer Woche - 01. bis 08.03.2017 - entwickelten insgesamt 9 Mädchen aus der 2A und der 4A mittels Improvisation und kreativem Schreiben ein 45-minütiges Theaterstück mit zwei Live-Musikstücken zu den Themen "GLEICH SEIN - ANDERS SEIN". Am 08. und am 23. März wurde das Stück 8 Klassen unserer Schule im Kultursaal Bischofshofen präsentiert.

Wollten Sie nicht schon immer einmal ANDERS sein?
Oder vielleicht doch GLEICH?
Neun Mädchen - neun Geschichten.
Eine Clique - eine Außenseiterin.
Sie alle haben etwas GEM[EINSAM].
Eine Geschichte von der Sehnsucht dazuzugehören und dem Wunsch nach Individualität.

Charlotte zieht von Köln nach Österreich aufs Land. Sie tut das nicht freiwillig. Ihr Vater hat nach einem Seitensprung eine neue Familie gegründet.

In der neuen Schule kommt es zur Begegnung mit acht Mädchen einer Clique. Aufgrund ihrer "deutschen" Art und Sprechweise wird sie von ihnen abgelehnt. Im Laufe der Geschichte lernt das Publikum jedes dieser Mädchen auf ihre ganz persönliche Art und Weise näher kennen.

Jede beschäftigt ein innerer Konflikt: Der Wunsch, sich selbst in ihrer Eigenart zu zeigen und gleichzeitig die Angst, gerade dafür abgelehnt zu werden. Ihre Sehnsüchte und Wünsche sind unterschiedlich: Eine schreibt heimlich Rap-Texte, die nächste liebt klassische Musik und spielt Klavier, eine andere spielt Fußball, zwei Schwestern wünschen sich endlich die Aufmerksamkeit ihrer Eltern, eine möchte lieber mit Jungs unterwegs und eine andere endlich ein Punk sein, eine fühlt sich in der Tat als Junge.

Innerhalb von drei unterschiedlichen Begegnungen (Schule, Chorprobe, Jugendzentrum) erreicht die Ablehnung ihren Höhepunkt.

Am Ende stehen 9 Monologe mit den innersten Gedanken der Protagonistinnen, 9 leere Sessel und ein offener Schluss.

Das Stück zeigt u.a., wie sehr die Ablehnung ANDERER mit der Ablehnung des eigenen SELBST in Verbindung steht. Und es regt zum Nachdenken an …